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Blogbeiträge

An dieser Stelle präsentiere ich meine Internetveröffentlichungen. Zu Themen, die ich für wichtig halte und zu denen ich denke, einen sachdienlichen statistischen Beitrag leisten zu können.

In mittlerweile 12 Bundesländern wurden Gebietskulissen für die Senkung der Kappungsgrenze beschlossen. Verordnungen zur Einführung der Mietpreisbremse wurde in 8 Bundesländern erlassen. Die diversen Gebietskulissen werden im Blogbeitrag vorgestellt. Gegenwärtig präsentiert sich die bundesdeutsche Gebietskulisse jedenfalls eher als ein Flickenteppich denn als stimmig wirkendes Gesamtergebnis.

Ursache dafür sind verschiedene methodische Vorgehensweisen in den einzelnen Ländern, die im Beitrag beleuchtet werden. Im Rahmen der Mietpreisbremse ist zudem der Blick auf den Verbreitungsgrad von Mietspiegeln von Interesse. Da sich in den Gemeinden mit Mietpreisbremse die maximal zulässige Miethöhe bei Neuvermietungen am (in Mietspiegeln veröffentlichten) "ortsüblichen" Mietniveau orientiert, wäre es dort von besonderem Vorteil, wenn ein Mietspiegel vorliegen würde.

Übersicht Gebietskulisse

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Der Rechenweg, den die Landesregierung zur Beurteilung der Anspannung von Wohnungsmärkten in den Gemeinden des Landes gewählt hat, wird in diesem Beitrag kritisch gewürdigt.

Aus fachlicher Sicht wurden bei der Gebietskulissenbildung (also der Zusammenfassung der Gemeinden mit "angespanntem" Wohnungsmarkt) die Indikatoren problematisch gebildet: die Wertansätze sind fraglich, (zu) stark vereinfachende Annahmen wurden getroffen. Es ergibt sich eine Gebietskulisse, die räumlich unsystematisch wirkt.

KritikGebietskulisse

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Im Rahmen dieses Beitrags sollte geprüft werden, ob auf Basis von öffentlich zugänglichen Daten eine Ableitung der Anspannung der Mietmärkte auf Gemeindeebene möglich ist. Dabei bleibt die nethodische Herangehensweise der Landesregierung gewahrt (also die Beurteilung der Anspannung gemäß Wohnungsversorgung und Mietbelastung), die Kulissenbildung erfolgt allerdings auf Basis einer anderen Datengrundlage.

Für die Ermittlung der Marktanspannung wurden Merkmale aus der Einwohner- und Wohnungsstatistik des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg und das Mietniveau für Wohnungen einkommensschwacher Haushalte aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit verwendet.

Die Räume Stuttgart, Tübingen, Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg und Konstanz erweisen sich in dieser Analyse als die Gebiete mit dem angespanntesten Wohnungsmarkt im Land.

WordcloudBlogbeitragGebietskulisse

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Das Angebot der Privatvermieter an Touristen in der Region Stuttgart stellt (vereinfacht gesagt) ein Angebot von Städtern für Städter dar. Das Angebot konzentriert sich im Kern des Ballungsraum und wird auch weit überproportional von Gästen aus Ballungsräumen genutzt.

Die Gäste kommen zu mehr als 90% aus hoch entwickelten Staaten der „westlichen Welt“. Es handelt sich um ein vergleichsweise internationales „Publikum“.

Auf die Knappheitsverhältnisse auf dem regulären Wohnungsmarkt dürften die Kurzfristvermietungen im Raum Stuttgart aufgrund der vergleichsweise geringen Zahl der auf diese Weise vermieteten Unterkünfte keinen größeren Einfluss haben.

Die durch Privatvermieter gestellte zusätzliche Kapazität an Schlafgelegenheiten stellt v.a. im Niedrigpreissegment eine Konkurrenz für gewerbliche Anbieter im Beherberungsgewerbe dar. Aufgrund des Booms im Stadttourismus kann dieses Angebot aber auch als eine Flankierung des bestehenden Angebots im Niedrigpreissegment angesehen werden.

Der Markt für Kurzfristvermietungen über Airbnb wächst momentan stark. Für die Vermieter von kompletten Wohnungen bedeutet diese Vermietungsform allerdings einen höheren logistischen und zeitlichen Aufwand als Langfristvermietungen.

Diese Barrieren sind für professionelle Anbieter allerdings leichter zu überwinden. Die zukünftige Entwicklung des „Professionalisierungsgrads“ der Airbnb-Anbieter wäre mit Blick auf die Konkurrenzbeziehungen zum Wohnungsmarkt und dem Beherbergungsgewerbe von besonderer Relevanz.

WordcloudBlogbeitragPrivatvermieter

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